Haltestille Bahnhofstrasse
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Foto: zVg
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«Die Bahnhofstrasse ist das Zentrum der Stadt Zürich», sagt Thomas Münch, Gemeindeleiter der Pfarrei Dreikönigen Zürich-Enge und zuständig für die City-Pastoral im Dekanat Zürich Stadt. «Hier gibt es viele Arbeitsplätze im Bereich der Finanzwelt sowie der Warenhäuser, und viele Passanten. Ihnen allen wollen wir mit der ‹Haltestille› entgegenkommen.» Zur Hektik der Bahnhofstrasse soll ein Gegenpol entstehen: «Wir bieten die Umgebung zu einem Halt der Stille und für den Blick auf das Wesentliche. Es soll ein Ort der Kraft für den Alltag und einen Raum der Begegnung sein mit der Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit Seelsorgenden», führt Münch aus. In den zwei Stunden jeweils am Donnerstag gibt es ein minimales Programm: Von 12.15 bis 12.45 Uhr Musik – Stille – Wort, von 12.45 bis 13.15 Uhr Musik und Stille. Während dieser Zeit stehen die Seelsorgenden zur Verfügung für Gespräche, die bis 14 Uhr dauern können.
Das Angebot ist ökumenisch: Die Christkatholiken stellen ihre Augustinerkirche und ihren Pfarrer Lars Simpson für die «Haltestille» zur Verfügung. Von reformierter Seite macht Pfarrer Ueli Greminger von St. Peter mit, er hat in seinem Pflichtenheft 10 Prozent für Zentrumskirchenarbeit festgeschrieben. Thomas Münch seinerseits wird vom Katholischen Stadtverband für die Arbeit in der «Haltestille» entlöhnt. «Während zwei Jahren führen wir das Angebot als Pilotphase durch. Nachher werden wir sehen, ob die Nachfrage besteht, auch am Samstag eine Haltestille anzubieten», sagt Thomas Münch. Die Haltestille Bahnhofstrasse ist offen für Menschen jeglichen Alters, unabhängig von ihrer Konfession oder Religion.
BL