Neues Team für die Hochschulseelsorge
Unterstützt werden die Beiden vom jungen Jesuiten Adrian Marbacher und für eine kurze Zeit vom jungen Theologen Benjamin Ruch. «Mit dem aki können wir den Studierenden ein ‹freundliches Gesicht der Kirche› zeigen», sagt P. Franz-Xaver, der seit 15 Jahren in der Hochschulseelsorge tätig ist. «Sobald junge Menschen bei ihren Interessen und in ihrer Identität berührt werden, sind sie auch engagiert mit dabei», ergänzt Nina Huwiler. Bereits die erste Themenreihe «Schöne neue Heimat» entstand auf Initiative der Studierenden. «Die Hochschulen sind ein höchst multikulturelles Umfeld», erklärt Hiestand. «Die Studierenden wollten die Heimat und das Leben ihrer Kolleginnen und Kollegen kennenlernen.» Die jungen Leute haben am jeweiligen Abend landesÂtypisch gekocht und ihre Heimat mit einem Spiel, einem Vortrag oder auch mit Tänzen oder anderen Volksbräuchen vorgestellt. Fürs bevorstehende Semester werden Ideen zum Thema «On the Highway to hell? Von Verführung und Versuchung» gesammelt – auch dies nach einem Entscheidungsprozess, in welchem sich das aki-Team und Studierende gemeinsam beteiligten. «Wir wollen biblisch-theologische Grundlagen, jedoch auch ethische Perspektiven und Fragen wie Willensfreiheit, Verführbarkeit durch die Werbung usw. ansprechen», führt der Jesuit aus. «Die Gräben zwischen der Universität und der Kirche sind nicht mehr so gross wie vor 15 Jahren, als ich mit der Hochschulseelsorge begann», meint er. «Die Jungen sind unvoreingenommen, haben keine Vorurteile, aber auch oft keine Vorkenntnisse in Glaubenssachen.» Deshalb gehe es darum, dieses Potential an Offenheit und Interesse nicht zu verspielen.
Die Gottesdienste am Sonntagabend in der Liebfrauenkirche und am Donnerstag um 18.30 Uhr im aki sowie die Meditation am Montag werden weiterhin angeboten und bieten spirituelle Oasen im harten Studienalltag.
BEATRIX LEDERGERBER-BAUMER