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In den Köhlereien Amazoniens schuften Sklaven von morgens bis abends zu einem winzigen Lohn und leben in ärmlichsten Verhältnissen. FOTO: CHRISTOPH WIDER
Menschenwürdige Arbeit
Die Kampagne 2007 von „Fastenopfer/Brot für alle/Partner sein“ steht unter dem Motto „Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein.“ Der Slogan betont das menschliche Gesicht der Arbeit. Lohnarbeit soll Mittel zum Leben und nicht Lebenszweck sein. Arbeits- und Ruhezeiten, genug zum Leben zu haben, sind biblische Grundwerte. Heute dienen als Massstab für gerechte Arbeit: gerechte Entlöhnung; Respektieren der Gesetzgebung eines Landes in Sachen Mindestlöhne, Arbeitszeiten, Ferienanspruch; keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Religion oder Ethnie; das Verbot der Zwangsarbeit und die Organisationsfreiheit. PS
Die Comissão Pastoral da Terra, kurz CPT, ist Partnerorganisation des Fastenopfers. Sie verfügt über sieben Regionalequipen. Auf dem Land sind die Bodenkonzentration, die dauernde Dürre und politische Manipulationen bei der Nutzung des Wassers ein grosses Problem. Wer über Land und Wasser verfügt, hat Macht und Einfluss. Die Arbeitslosigkeit wächst in der Stadt wie auf dem Land. Schwer betroffen sind vor allem die Jugendlichen. Als Folge nimmt der Exodus in die Städte ständig zu. Daneben lassen sich Arbeiter dazu verführen, auf dem Land als Sklaven zu arbeiten. CPT engagiert sich für mehr Land- und Menschenrechte. Landesprogramm Brasilien des Fastenopfers Nr.212.125849.