Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zuerich

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Katholische Kirche im Kanton Glarus

Kirchgemeinden fusionieren

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Noch vor der Glarner Gemeindegebietsreform 2011 fusionieren die katholischen Kirchgemeinden Linthal, Luchsingen und Schwanden.

Die Glarner Landsgemeinde beschloss im Mai letzten Jahres eine kühne Reform: Die kleinen politischen Gemeinden sollen zusammengelegt werden. So entsteht im hinteren Teil des Tales 2011 die politische Gemeinde Glarus Süd. Sie reicht von Mitlödi bis Braunwald und von Schwanden bis Elm. Bereits seit 2001 besteht auf diesem Gebiet ein Seelsorgeraum Glarner Hinterland-Sernftal.  Auf den 1. Januar 2008 vollzieht jetzt die katholische Kirche die anstehende politische Neuerung: Die drei Kirchgemeinden Linthal, Luchsingen und Schwanden, die seit sieben Jahren ein gemeinsames Pfarrblatt herausgeben, werden eine einzige Kirchgemeinde bilden. Die Kirchenverantwortlichen versprechen sich von der neuen, schlankeren Struktur mehr Effizienz und Flexibilität. Das Angebot und die seelsorgerliche Organisation bleiben unverändert. Denn schon längst wird vieles gemeinsam gestaltet: Firmvorbereitung und Firmung zum Beispiel, je nach Anzahl der Kinder auch die Erstkommunion; dann die Familien- und Alpgottesdienste sowie die Karwoche mit der Auferstehungsfeier in der Osternacht als Höhepunkt; und schliesslich auch die Pfarreifahrten, Ministrantenausflüge und zahlreiche Jugendprojekte. Linthal, Luchsingen und Schwanden tragen zur Gesamtzahl der Stellenprozente der Seelsorgenden ihren proportionalen Anteil bei, während die tatsächliche Arbeitsverteilung dem Seelsorgeteam überlassen bleibt. Dass der Steuerfuss ab 2008 überall auf dem gleichen Niveau sein wird, ist ein Zeichen der Solidarität im Süden das Glarnerlandes.

PIA STADLER

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