Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zuerich

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Sie sind hier: Startseite Archiv 2007 forum Nr. 21, 2007 Liebe Leserin, lieber Leser
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Die Churer Kathedrale „St. Mariä Himmelfahrt“ thront erhaben wie auf einer griechischen Akropolis als kirchlicher Bezirk über der Stadt. Ihre Mauern erzählen eine lange, wechselvolle Geschichte. Während sieben Jahrhunderten haben sich von der Romanik bis zur Neuzeit sämtliche Stilepochen in ihr verewigt.
Um zu überdauern, braucht ein Bauwerk stete Pflege. Von 2001 bis 2007 wurde die Churer Kathedrale deshalb einmal mehr systematisch gereinigt, konserviert und restauriert. Der Neubau der Domorgel war dabei das mit Abstand komplexeste Einzelprojekt. Es ging nicht lediglich darum, anstelle der alten eine neue Orgel einzubauen. Die neue Orgel sollte in Gestalt und Grösse der eher kleinen Kathedrale angepasst werden, was eine Reduzierung der Registerzahl erforderte. Zudem musste der Blick auf die restaurierte Westwand mit dem grossen Kirchenfenster freigegeben werden. Die Orgelbaufirma Kuhn aus Männedorf, deren Instrumente seit 142 Jahren zu den besten der Welt gehören, hat die Aufgabe mit viel Sachverstand und Kunstsinn gelöst. Das forum besuchte im Frühjahr die Zürcher Orgelbauer in Chur bei der Intonation. Lesen Sie dazu im Vorfeld der Kathedraleinweihung vom 7. Oktober unsere Reportage zu einem gleichzeitig altehrwürdigen und hochmodernen Instrument.
„Die Orgel fasziniert durch die Macht ihrer natürlichen Klänge, die Grösse ihrer Bauweise und ihre lange Geschichte“, heisst es im Firmenporträt der Orgelbau Kuhn AG. Und weiter:  „Orgelmusik gibt Kraft, regt zum Nachdenken an und öffnet die Herzen.“ Gleiches lässt sich von der Kathedrale sagen.

PIA STADLER

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