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Zisterzienser in der Schweiz
Die 1098 von Robert von Molesme im burgundischen Cîteaux gegründeten Zisterzienser verbreiteten sich rasant. Dazu trug vor allem Bernhard von Clairvaux bei, der 1112 mit 30 Gefährten in den Orden eintrat und eine der einflussreichsten geistlichen und politischen Persönlichkeiten des 12. Jahrhunderts wurde. 1127 wurde das Zisterzienserkloster in Wettingen gegründet und 1259 die Zisterzienserinnenabtei in Wurmsbach. In der Blütezeit des Ordens im 14. Jahrhundert gab es europaweit über 1500 Männer- und Frauenklöster. Um 1400 bestanden in der heutigen Schweiz 22 Frauen- und 8 Männerklöster. Heute existieren noch Frauenklöster in Eschenbach LU, Frauenthal ZG, Magdenau SG, La Maigrauge FR und Wurmsbach SG sowie das Männerkloster in Hauterive FR.