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Die neue Weihnachtsbeleuchtung ist erst die zweite grossräumige Weihnachtsbeleuchtung der Bahnhofstrasse. Von 1971 bis 2004 wurde die Zürcher Flanier- und Einkaufsmeile in der Advents- und Weihnachtszeit nach einem Entwurf von Willi Walter und Charlotte Schmid beleuchtet, ein damals bahnbrechender Wurf, der zahllose Nachahmer fand und bis heute populär geblieben ist. 20‘640 Lämpchen an 215 Girlanden gehörten während 34 Jahren unverzichtbar zum Zürcher Adventsprogramm. Die neue Beleuchtung nach einem Konzept von Fabio Gramazio und Matthias Kohler nennt sich „The World’s Largest Timepiece“ und besteht aus 275 je 7 Meter langen Leuchtkörpern, die sich vom Bahnhof bis zur Nationalbank als Lichtband durch die Bahnhofstrasse ziehen. Der Stromverbrauch konnte massiv gesenkt werden. Die neue Beleuchtung benötigt pro Jahr 13‘200 kWh, bei der alten waren es 84‘000 kWh. Die Kosten für die neue Beleuchtung betragen insgesamt 2,4 Millionen Franken. Davon werden 1,3 Millionen Franken durch die Beiträge der Mitglieder der „Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse“ abgedeckt, 300‘000 Franken durch Sponsoren und die Restfinanzierung wird durch einen Darlehensvertrag mit dem EWZ abgedeckt. Die Kapital- und Betriebskosten sowie die Kosten für den Stromverbrauch werden von der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse getragen.